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Ahaus: Bürgerinitiative spricht mit Bundesforschungsministerin Karliczek / Demonstration am 9. März 2019

(Bonn / Ahaus, 11.02.2019) Mitglieder der Bürgerinitiative „Kein
Atommüll in Ahaus“ haben Bundesforschungsministerin Anja Karliczek
persönlich ihre ablehnende Haltung gegenüber drohenden
Castor-Atommülltransporten von Garching (Bayern) bzw. Jülich (NRW) nach
Ahaus (NRW) verdeutlichen können. Bei einem Treffen in Bocholt (NRW)
konnten die Mitglieder der Bürgerinitiative ein direktes Gespräch mit
der Ministerin führen.

Das Gespräch wurde im Vorfeld einer überörtlichen Demonstration
durchgeführt. Diese wird am 9. März, 2 Tage vor dem 8. Jahrestag der
Fukushima-Katastrophe, in Ahaus stattfinden. Mit dieser Demonstration
soll u. a. gegen weitere Castor-Atommülltransporte nach Ahaus und gegen
die weitere Atommüllproduktion in Atomkraftwerken und Uranfabriken
protestiert werden. Neben der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
rufen bereits rund 20 weitere Organisationen zur Teilnahme an der
Demonstration auf, darunter auch der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU), in dem die Ahauser Bürgerinitiative organisiert ist.
In dem Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration heißt es: „Zum einen
müssen wir unseren Protest jetzt auf die Straße tragen, bevor die ersten
Castoren aus Garching oder Jülich nach Ahaus rollen. Zum anderen wollen
wir an den Jahrestag des Unfalls von Fukushima am 11. März 2011 erinnern
und uns mit der japanischen Anti-Atom-Bewegung solidarisieren.“

Ausführliche Informationen zur Demonstration unter
https://atommuell-protest.de

Weitere Informationen:
https://www.bi-ahaus.de , https://ahauser-erklaerung.de
https://bbu-online.de

 

per Email am 12.02.2019