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W. Erbe - Newsletter vom 15. Juli 2019

Im Raum Kln/Leverkusen sollten 26 Krankenhuser geschlossen werden -  Jetzt zeigt die herrschende Klasse ihr wahres Gesicht - totaler Kahlschlag im Gesundheitswesen mehr als 1000 Krankenhuser sollen geschlossen werden - -zig tausende Entlassungen drohen

Jetzt zeigt die herrschende Klasse ihr wahres Gesicht - totaler Kahlschlag im Gesundheitswesen mehr als 1000 Krankenhuser sollen geschlossen werden - -zig tausende Entlassungen drohen

DKG zur Krankenhausstruktur-Studie der Bertelsmann-Stiftung

Kahlschlag in der Gesundheitsversorgung

15. Juli 2019

Wer vorschlgt, von ca. 1.600 Akutkrankenhusern 1.000 platt zu machen und die verbleibenden 600 Kliniken zu Grokliniken auszubauen, propagiert die Zerstrung von sozialer Infrastruktur in einem geradezu abenteuerlichen Ausma, ohne die medizinische Versorgung zu verbessern. Das ist das exakte Gegenteil dessen, was die Kommission Gleichwertige Lebensverhltnisse in dieser Woche fr die lndlichen Rume gefordert hat, erklrte der Prsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Ga.

Kommission "Gleichwertige Lebensverhltnisse" betont Bedeutung der #Krankenhuser fr lndliche Regionen. Wir schlagen Gesundheitszentren zur Schlieung von wachsenden #Versorgungslcken im niedergelassenen Bereich vor.

Krankenhausgesellschaft kritisiert Bertelsmann-Studie scharf 

Wer vorschlgt, von ca. 1600 Akutkrankenhusern 1000 platt zu machen und die verbleibenden 600 Kliniken zu Grokliniken auszubauen, propagiert die Zerstrung von sozialer Infrastruktur in einem geradezu abenteuerlichen Ausmaߓ, sagte DKG-Prsident Gerald Ga laut einer Mitteilung vom Montag. 

Eine starke Verringerung der Klinikanzahl von aktuell knapp 1.400 auf deutlich unter 600 Huser fordert die Studie

Fr die Studie haben die fhrenden deutschen Krankenhausexperten in einem ersten Schritt ein Zielbild fr Deutschland entwickelt, das sich an den benannten Qualittskriterien orientiert. Im Anschluss berechnete das IGES in einer Simulation erstmals, wie sich eine verpflichtende Einhaltung dieser Vorgaben auf die Kliniklandschaft einer ganzen Region auswirken wrde. Die Wahl fiel dabei auf den Groraum Kln/Leverkusen, der sowohl von stdtischen als auch lndlichen Gebieten geprgt ist.

14 statt 38 Krankenhuser - Modellregion Kln/Leverkusen

Wie die Simulation zeigt, knnte die Region mit 14 statt den aktuell 38 Akutkrankenhusern eine bessere Versorgung bieten, ohne dass die Patienten im Durchschnitt viel lngere Fahrzeiten in Kauf nehmen mssten. Die Bndelung von medizinischem Personal und Gert wrde zu einer hheren Versorgungsqualitt in den verbleibenden Husern beitragen, vor allem in der Notfallversorgung und bei planbaren Operationen. Nur diese Kliniken in der Region verfgen berhaupt ber die technische Ausstattung, um Herzinfarktpatienten angemessen zu behandeln.

"Das Ergebnis, dass in der betrachteten Region eine Reduzierung auf weniger als die Hlfte der Kliniken zu einer Verbesserung der Versorgung fhren wrde, klingt zunchst drastisch", sagt der internationale Krankenhausexperte Uwe Preusker. An vielen Stellen lgen der Berechnung jedoch eher zurckhaltende Annahmen zugrunde, so zum Beispiel bei der medizinisch erforderlichen Leistungsmenge oder der Verweildauer im Krankenhaus. "Beide liegen in vergleichbaren Lndern deutlich niedriger", erklrt Preusker. Wenn man sich am internationalen Standard orientieren wrde, msste man einen deutlich konsequenteren Umstrukturierungsprozess einleiten, so der Experte...

weiter im Link: 

Kliniken schreiben rote Zahlen

Die finanzielle Lage vieler Krankenhuser in Deutschland ist prekr. Nach jngsten Zahlen der Deutschen Krankenhausgesellschaft hat jede dritte Klinik 2017 rote Zahlen geschrieben. Die sogenannten Rationalisierungsreserven seien mittlerweile ausgeschpft, hatte die Krankenhausgesellschaft erklrt.

Kollege Wolfgang Erbe informiert: Die Bundesregierung und die EU ruinieren das Gesundheitswesen Versorgung mit Medizinprodukten akut gefhrdet! / Streiks und Proteste im Gesundheitswesen! / u. a. m. ! 

Protest auf die Strae bringen ! 

14.11.2019 15.11.2019 Berlin

ver.di-Krankenhaustagung - 14.-15.11.2019 in Berlin

(13./)14. bis 15. November 2019 in Berlin
fr betriebliche Interessenvertretungen ffentlicher, privater, freigemeinntziger/
kirchlicher Krankenhuser und angeschlossener Servicegesellschaften, einschlielich der Jugend- und Auszubildendenvertretungen

Wir, die Mitarbeiter*innen-Vertretungen, Personalrte und Betriebsrte und unsere Gewerkschaft ver.di, bewegen die Krankenhuser. Wir haben mit der PpUGV den Einstieg in Personalvorgaben geschafft. Wir haben mit dem PpSG den Stellenaufbau und den Lohnzuwachs fr die grte Beschftigtengruppe Pflege entscheidend voran gebracht. Wir haben mit dem PsychVVG die Kehrtwende in eine Fehlentwicklung zur Pauschalensystematik gebracht. Das alles haben wir gemeinsam politisch erstritten und wir setzen es gemeinsam tariflich und betrieblich um. Wir machen Gute Arbeit wieder zum Standard. Gemeinsam wollen wir auf der Krankenhaustagung voneinander und miteinander lernen, diskutieren und erarbeiten wie wir diesen Weg erfolgreich weiter vorangehen. Mit den Erfolgen der vergangenen Jahre im Rcken, den Erfahrungen der Gegenwart vor den Augen, nutzen wir die Krankenhaustagung fr einen Blick nach vorne!

Wir freuen uns auf deine Teilnahme
Annette Boldt, Ina Colle, Stefan Hrtel, Uwe Ostendorff,
Katharina Ries-Heidtke, Niko Stumpfgger, Ivan Topic


Per Email am 15.07.2019