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Aktuelle Information fr Presse und ffentlichkeit - 10.12.2018

MLPD beglckwnscht Eisenbahner zur Wucht des Warnstreiks

Gestern legte der Warnstreik von mehreren tausend Eisenbahnern und
Eisenbahnerinnen den gesamten Fernverkehr und weitgehend den
Regionalverkehr lahm und schrnkte den Gterverkehr erheblich ein. Die
MLPD hatte gestern der EVG sofort ihre Solidaritt ausgesprochen. Peter
Weispfenning, Pressesprecher der MLPD, erklrt dazu:

Der Bahnkonzern, die Berliner Regierung und die brgerliche Politik
waren von der Wucht des Warnstreiks vllig berrascht. Er zeigt, dass
die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner eine Schlsselrolle in der
Gesellschaft haben. Jeder Streik fhrt den Arbeiterinnen und Arbeitern
ihr Potenzial als eine berlegene Kraft vor Augen und weckt den Gedanken
an eine Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrckung. Natrlich brachte der
Warnstreik auch Einschrnkungen fr Reisende mit sich. Viele sehen aber:
der Warnstreik war notwendig und berechtigt. Der Kampf der
Eisenbahnerinnen und Eisenbahner um mehr Lohn, bessere
Arbeitsbedingungen, mehr Personal und Sicherheit ist im Interesse aller
arbeitenden Menschen.

Peter Weispfenning weiter: Der Deutschen Bahn geht es nur um ihren
Maximalprofit. Sie machte 2017 ein Rekordumsatz von 42,7 Milliarden
und eine Gewinnsteigerung 10,6 % auf 2,15 Milliarden . Ein
'Kostensenkungsprogramm' zur Steigerung der Ausbeutung jagt das nchste.
Auch Zugausflle, Preiserhhungen, schlechte Wartung, Lohndrckerei sind das
Ergebnis.

Peter Weispfenning ergnzt: Die MLPD untersttzt den Kampf der
Eisenbahner aus grundstzlichen Erwgungen. Die Bahn ist sehr wichtig
fr einen sicheren, bequemen und umweltfreundlichen Verkehr fr die
Menschen. So ist ein umfassender ffentlicher Nahverkehr auf hchstem
technischen Stand und zum Nulltarif fr die Massen notwendig und
mglich. Er verbessert ihre soziale Lage und schtzt die natrliche
Umwelt.

Er weist darauf hin: Der Warnstreik zeigte auch auf, dass wir in
Deutschland nur ein kastriertes Streikrecht haben. Den GdL-Kolleginnen
und Kollegen wurde unter Verweis auf eine 'Friedenspflicht' die
Teilnahme untersagt. Die MLPD ist fr den gemeinsamen Kampf im Sinne der
Einheitsgewerkschaft und fordert ein vollstndiges und allseitiges
gesetzliches Streikrecht.

Abschlieend merkt Peter Weispfenning an: /Wir treten fr eine
Reduzierung des Verkehrs auf das gesellschaftlich notwendige Ma, die
Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft und die Durchsetzung 100 %
erneuerbarer Energien ein. Notwendig ist ein gesamtgesellschaftlich
organisiertes sozialistisches Verkehrssystem zur Befriedigung der sich
stets verndernden Bedrfnisse der Massen in Einheit mit der Natur,
statt dass es dem Profit weniger bermonopole untergeordnet wird.

MLPD
Member of ICOR
Zentralkomitee

info@mlpd.de
www.mlpd.de


Per Email am 11.12.2018