INFOPARTISAN 1. Mai 2005
Eine Übersicht
Schwerpunkt der Auswertung war Indymedia-Germany

News bis einschließlich 2.5.2005

Weltweit

  • Antifa-Demo in Luzern und mehr...
     
  • In Frankreich machten Gewerkschaften für höhere Löhne, gegen Arbeitszeitverlängerung und gegen den Beschluss der Regierung mobil, den Pfingstmontag zur Finanzierung einer besseren Seniorenversorgung als Feiertag abzuschaffen auf. In Paris waren vier verschiedene Mai-Kundgebungen angesetzt. In den getrennten Aufmärschen spiegelte sich die Uneinigkeit der Gewerkschaften in Hinblick auf die EU-Verfassung wider. In Spanien gab es landesweit 50 gewerkschaftliche Veranstaltungen. In Madrid nahmen 25.000 Menschen teil. Einen Tag nach Aufhebung des Ausnahmezustands in Nepal forderten rund 10.000 Menschen bei Protestmärschen in der Hauptstadt Kathmandu die Wiederherstellung der Demokratie. Auf den Philippinen war die Lage gespannt. Rund 14.000 Menschen demonstrierten in Manila, es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei. In Japan fanden nach Gewerkschaftsangaben 350 Kundgebungen statt, an denen laut Polizei 220.000 Menschen teilnahmen. Südkorea: In Seoul beteiligten sich 12.000 Demonstranten an einem Sit-in, um gegen eine geplante Lockerung des Arbeitsrechts zu protestieren. Beschäftigte einer Ölfirma gingen für bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße, es kam zu kleineren Zwischenfällen. In Bangladesch forderten 5.000 Demonstranten die Einführung eines Mindestlohns und besseren Arbeitsschutz. Demonstrationen für geregelte Arbeitszeiten und einen Mindestlohn gab es auch in Hongkong. In Kambodscha versammelten sich 120 Menschen zum Gedenken an einen getöteten Arbeiterführer. Türkei: In Istanbul nahmen haben Sicherheitskräfte fast 50 Teilnehmer von behördlich verbotenen Mai-Demonstrationen fest. In Österreich richtete sich der Zorn der Demonstranten auf die rechtsgerichtete Regierung.  In der Volksrepublik China wurde der Tag vor allem für Konsum und Freizeit genutzt. Um an den eigentlichen Zweck des Tags zu erinnern, ehrte die Regierung mehr als 2100 Chinesen mit der Auszeichnung "Vorbildlicher Arbeiter". Authentisches kommunistisches Lokalkolorit hatte der Tag hingegen im indischen Bundesstaat West-Bengalen, der seit 25 Jahren von Kommunisten regiert wird. Unter Roten Flaggen zogen zahlreiche Parteianhänger durch Kalkutta. Kuba: In der kubanischen Hauptstadt wetterte Revolutionsführer Fidel Castro unter einem Bildnis des Revolutionärs Ernesto "Che" Guevara gegen den Imperialismus. Zu der Kundgebung hatte sich eine Million Menschen versammelt. Irak: Auch in der irakischen Hauptstadt Bagdad gingen Demonstranten zum 1. Mai auf die Straße. Dutzende Arbeiter, Gewerkschafter und Kommunisten protestierten gegen Gewalt und Unsicherheit im Land. Die Demonstranten hielten rote Fahnen und Banner hoch. Im Übergangsparlament sitzen derzeit nur zwei Kommunisten.

Nazis am 1. Mai
Zur Nazi-Kundgebung in Leipzig versammelten sich rund 500 sowie etwa 1000 AntifaschistInnen. Vor Beginn des Aufmarsches kam es zu ersten Rangeleien zwischen den Gruppierungen.  Auch in Nürnberg und dem rheinland-pfälzischen Frankenthal begannen Nazi-Kundgebungen. Rund 4000 Menschen demonstrierten in Nürnberg gegen einen Aufmarsch der NPD. (Quelle Yahoo)
Leipzig 19.51: Naziaufmarsch verhindert!

Polizei gegen AntifaschistInnen

Heide: Polizei hatte alles "im Griff"
Nürnberg: Demoroute der Nazis zweimal geändert
Neubrandenburg: Bilder vom 1. Mai
Worms & Frankenthal: Kurzbericht

 

Infos veröffentlich nach dem 2.5.2005

Mayday, Mayday !! All over in Europe

Nachbetrachtung zum 1.Mai in Prishtina

Aktionen am 1.Mai in Zürich

Berlin:

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Bückeburg:

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Nürnberg:

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Worms:

Wuppertal: