[Mit Seitenhieben gegen Backhaus und die ,,Projektgruppe"]
Die beiden ersten Abschnitte gelten der Herausarbeitung dessen, was Ware ist. Marx nimmt die Elementarform kapitalistischen Reichtums auf ,,
in der Form worin sie erscheint" (MEW 19/369).
,,Hier finde ich nun, daß sie einerseits in ihrer Naturalform ein Gerauchsding, alias Gebrauchswert ist; andererseits Träger von Tauschwert, und unter diesem Gesichtspunkt selbst "Tauschwert". Weitere Analyse des letzteren zeigt mir, daß der Tauschwert nur eine Erscheinungsform", selbständige Darstellungsweise des in der Ware enthaltenen Werts ist und dann gehe ich an die Analyse des letzteren." (MEW 19/369)Das Resultat dieser Analyse ist die Formulierung des Inhalts der Wertbestimmung so daß der Begriff der Ware geklärt ist. Sie ist Gebrauchsgegenstand, Naturalform und Wert, sachlicher Ausdruck einer bestimmten Form der gesellschaftlichen Arbeit. In diesem ihrem Doppelcharakter stellt die Ware einen Widerspruch dar:
,,Im graden Gegenteil zur sinnlich groben Gegenständlichkeit der Warenkörper geht kein Atom Naturstoff in ihre Wertgegenständlichkeit ein. Man mag daher eine einzelne Ware drehen und wenden, wie man will, sie bleibt unfaßbar als Wertding." (MEW23/62)Diese Argumentation, die darauf hinauszulaufen scheint, daß der Wert einer Ware nicht wahrgenommen werden kann, darf nicht darüber hinwegtäuschen daß es um den in der Ware selbst enthaltenen Gegensatz geht. Als Wert ist sie Vergegenständlichung gesellschaftlicher Arbeit in bestimmter Form, verrichtet in einer Dauer, die als gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit gefaßt war