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KOSOVO Antikriegsseite


Angelika Goedde

Zur Information, Kommunikation und Kenntnisnahme: Anti-Kriegs-Aktivitšten vor der SPD-Zentrale

Am Montag, den 11.4. fand von 11.oo bis 13.oo Uhr eine Unterstuetzungaktion fuer die Kriegsgegnerin und Sozialdemokratin Heidi Simonis von der Gruppe "Frauen/Muetter gegen den Krieg" vor der Landeszentrale der SPD in Berlin, dem Kurt-Schumacher-Haus statt. Vor dem Haus wurde eine Tafel mit Nahrungsmitteln aufgebaut, die den Kampf der Frauen fuer das Leben unter dem Motto: "Die Menschen(kinder) brauchen Lebensmittel, keine Bomben und Waffen" zu unterstreichen. "Die 235 Milliarden $, die der Krieg bisher gekostet hat und die 480 Milliarden US-Ruestungsdollar waeren besser nicht fuer Kriegszwecke verschwendet worden, sondern fuer die Menschen des Balkans ausgegeben worden. Selbst ein Bruchteil dieser Mittel haette stabilisierende und existenzsichernde Funktionen gehabt" sagte eine der Aufruferinnen und fuegte hinzu: "aber die Ursache des Krieges liegt im System abstrakter Reichtumsanhaeufung und Verwertungsschwierigkeiten des Kapitals, weshalb niemand, der diese Krisengesetze nicht kennt, einen Ausweg aus der Kriegsbarbarei aufzeigen kann, die taeglich mehr Elend und Bestialitaet hervorbringt".

Eine Demonstrantin konstatierte satirisch und amuesiert, dass die SPD grosse Angst vor demonstrierenden Frauen und Kindern habe. Denn sie liess die Tuer verschliessen und beauftragte die Polizei, sie zu bewachen. Die Veranstalter/innen, zu denen auch Kinder und Vaeter gehoerten, empfanden die "Heidi-Simonis-Unterstuetzungsparty" als Er(-sie-)folg. Nach anfaenglichen Beruehrungsaengsten entwickelten sich sowohl mit den Polizist/innen, als auch mit SPDmitgliedern und Besucher/innen der SPD-Zentrale sowie Passant/innen konstruktive Diskussionen, die auch innerhalb des Hauses Wirkung zeigten.

Folgende Protester(-sie)klaerung wurde im Haus geschrieben:

"Wir, als Abordnung von "Frauen/Muetter gegen den Krieg", die sich heute vor der SPD versammelt haben, fordern die SPD-Frauen und die Parteibasis dazu auf, den Druck auf die Fuehrungsgarde ihrer Partei zu er(-sie-)hoehen, damit das Bombardement Jugoslawiens, einschliesslich des Kosovo sofort beendet wird. Wir fordern ferner, dass keine - insbesondere deutsche - Bodentruppen eingesetzt werden. Auch die Aufruestung der UCK und die Rekrutierung vieler junger albanischer Maenner fuer die UCK, um sie in den kontaminierten Kosovo gegen die serbische Armee zu hetzen, wird von uns abgelehnt. Wir unterstuetzen Heidi Simonis in ihrer Kritik am Nato-Krieg und rufen die Landes-SPD dazu auf, sich ihr anzuschliessen!"

Weitere Aktivitaeten werden aus diesen mit Kreis vorbereitet.

Hier noch ein paar Termine:

  • jeden abend um 18 Uhr Protestkundgebungen an der Gedaechtniskirche
  • Dienstags 19.30 Uhr: kritisches Anti-Kriegs-Plenum im "El Locco", Kreuzbergstr. 43. (Ubf. Yorckstr.)
  • Dienstag, den 12.4.: Koordinierungstreffen wg. einer Demonstration am Sonntag. Nachfragen unter der Tel-Nr.: 7823382
  • Donnerstag, den 15. April: 11 Uhr, SPD-Zentrale, Muellerstr. 165, Erwerbslosenprotest u.a. mit der Losung: "Kein Geld fuer Bomben - zurueck an den Verhandlungstisch"
  • Treffen von Muettern gegen den Krieg, Donnerstags um 18 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Str. (Bluecherplatz, Naehe AGB)
  • Samstag, den 17.4.: Kuenstler/innen gegen den Kritik veranstalten nachmittags am Frankfurter Tor eine Plakataktion/Performance etc. gegen den Krieg (Kontakt: workstation, Frauke, Tel.: 616 599 07, Fax: 616 599 06, email: workstation@snafu.de)
  • Sonntag, den 18.4.: wahrscheinlich eine grosse Demonstration

Das Kampagnenbuero gegen Wehpflicht, Zwangsdienste und Militaer ist jeden Tag unter der Tel-Nr.: 615 00 530 zu erreichen

Und hier noch ein Hinweis bezueglich der geplanten Anti-Kriegs-Kundgebung, Donnerstag, den 15.5 um 17 Uhr vor der Neuen Wache, Unter den Linden: wir werden dort anwesend sein und eine Kurzkundgebung durchfuehren und dort auf weitere Aktivitaeten aufmerksam machen. Ausserdem wurde diese Kundgebung nicht von der "FriKo" mitgetragen, obwohl das Buendnis "Nein zum Nato-Angriff gegen Jugoslawien", das verschiedene Aktivitaeten in Berlin mit initiiert hat, in Verbindung mit der "FriKo" entstanden ist.

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